Nationalpark Schwarzwald erleben und genießen

 

Markus Rösler MdL lädt interessierte Bürger*innen ein zu einer geführten Exkursion in den Nationalpark Schwarzwald am Sonntag, 21. Juli 2019.

Mit dem Bus fahren wir von Ditzingen um 8:00 Uhr bzw. von Vaihingen/Enz um 8:45 Uhr aus zum Nationalparkzentrum Ruhestein an der B500 Schwarzwaldhochstraße, wo wir um ca. 11:00 Uhr ankommen werden. Von dort aus starten unter kundiger Leitung der Nationalpark-Ranger zwei abwechslungsreiche Führungen. Die beiden Gruppen mit jeweils 25 Teilnehmer*innen werden vor Ort gebildet. 


Wanderung 1:
"Kleine Bannwaldrunde" (5,5 km und knapp 150 Höhenmeter) vorbei am über 100 Jahre alten und damit ältesten Bannwald Baden-Württembergs "Wilder See". Vorher Besichtigung des Nationalparkzentrums.

Wanderung 2: "Große Bannwaldrunde" (7 km und 240 Höhenmeter). Ebenfalls durch den alten Bannwald und hinunter zum "Wilden See". Anspruchsvolles Gelände, schwieriger Abstieg, gutes Schuhwerk und gute Trittsicherheit erforderlich!

Im Anschluss an die beiden Wanderungen kehren wir alle gemeinsam gegen 15 Uhr in der Darmstädter Hütte ein und lassen unsere Eindrücke auf uns wirken. Hier gibt es dann die Möglichkeit, sich individuell mit Getränken, einfachen Speisen oder Kuchen zu verköstigen.

Für Fragen, Antworten und Diskussionen über einschlägige Sachthemen wird es vor Ort und im Bus reichlich Zeit und Gelegenheit geben. Feste Schuhe sowie wetter- und temperaturangepasste Kleidung sind Voraussetzung. Dazu bitte ein Rucksackvesper sowie ausreichend Wasser einpacken – da Einkehr erst gegen 15 Uhr.

Die Teilnahme kostet für Erwachsene 25 Euro, für Jugendliche und Kinder bis 18 Jahre sowie Student*innen 5 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt.

·    Abfahrt Ditzingen Bahnhof - Stuttgarter Straße: 8:00 Uhr
·    Abfahrt Vaihingen/ Enz Bahnhof - Busbahnhof: 8:45 Uhr
·    Rückkehr Vaihingen Enz: ca. 19:00 Uhr
·    Rückkehr Ditzingen: ca. 19:30 Uhr


Verbindliche Anmeldung über das Landtagsbüro Stuttgart:


Bitte geben Sie an, welche der beiden Wanderungen Sie bevorzugen würden und an welchem Abfahrtsort Sie einsteigen werden.

E-Mail: Markus.Roesler@gruene.landtag-bw.de oder
Telefon 0711/2063-649

 


Die Landesregierung fördert den Baumschnitt

 

Das Land fördert den Baumschnitt für über 11.000 Bäume im Kreis Ludwigsburg.

Rösler: „Grün-Rot sichert Streuobstwiesen:  4,3 Mio. Euro für Streuobst allein im Mittleren Neckarraum“ 

Im Kreis Ludwigsburg fördert die Landesregierung im neuen Baumschnitt-Förderprogramm laut dem für Streuobstbau zuständigen Landtagsabgeordneten Dr. Markus Rösler (GRÜNE) 34 Anträge für insgesamt 11.452 Bäume mit jeweils 30 Euro pro Baum. „Damit fließen allein in den Kreis Ludwigsburg in den nächsten fünf Jahren über 340.000 Euro Landesmittel in die Bewirtschaftung der Streuobstbestände", freut sich der Vaihinger Abgeordnete. In der Region Mittlerer Neckar mit den Kreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg, RemsMurr und Stuttgart sind es 347 Anträge für 143.164 Streuobstbäume - das bringt in fünf Jahren eine Förderung in Höhe von 4,3 Mio. Euro in die Region. Landesweit sind es 1.089 Anträge für 404.687 Bäume und damit ein Fördervolumen von 12,1 Mio. Euro in den nächsten fünf Jahren. Die Zahlen stammen aus einem Antwortschreiben des Ministeriums Ländlicher Raum und Verbraucherschutz auf eine parlamentarische Anfrage von Rösler. "Für den Naturschutz ist es von großer Bedeutung, dass unsere hochstämmigen Streuobstbäume erhalten bleiben und pestizidfrei genutzt werden. Das Programm honoriert die Arbeit derjenigen, die die Streuobstbestände pflegen, so die Lebensdauer der einzelnen Bäume verlängern und einen Beitrag für gesundes Tafelobst und vielfältige, gesunde Getränke sorgen“, betont MdL Rösler. 

Die große Nachfrage nach dem Förderprogramm mache deutlich, dass das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz das richtige Programm aufgelegt habe, um den Streuobst-Bestand zu sichern. „Die Zahl der allein in einem Jahr eingegangenen Anträge bestätigt uns: Wir sind das Streuobst-Land Nummer 1 – nicht nur beim Bestand, sondern auch bei der Pflege!", so Rösler. 

„Auch mit der durchschnittlichen Summe von über 370 Bäumen je Antrag sind unsere Erwartungen weit übertroffen worden: Damit liegt die durchschnittliche Auszahlungssumme je Antrag bei über 11.000 Euro - und auch im Kreis Ludwigsburg liegt die durchschnittliche Auszahlungssumme bei über 10.000 Euro je Antrag. Unsere Idee von Sammelanträgen hat sich in der Praxis bestens bewährt. Die Mindestantragsmenge von 100 Bäumen trägt auch im Sinne des Landesrechnungshofes dazu bei, dass es keine Kleinstanträge gibt, bei denen im Vergleich zur Auszahlungssumme relativ hohe Verwaltungskosten entstehen würden. Die durchschnittlich 336 Streuobstbäume je Antrag im Kreis Ludwigsburg sowie die 372 Bäumen je Antrag landesweit zeigen nach Angaben von Rösler, "dass es entgegen allen Unkenrufen immer noch erfreulich viele Menschen und Gruppen gibt, die dauerhaft große Streuobstbestände bewirtschaften". 

Rösler persönlich hatte sich engagiert dafür eingesetzt, dass alle genehmigungsfähigen Anträge gefördert werden, also auf eine ursprünglich vorgesehene Priorisierung der Anträge verzichtet wird. Schon 2015 wurden auf seine Initiative über sogenannte „Fraktionsmittel“ zusätzliche 1,1 Millionen Euro für das Programm eingestellt. Der auch von der grünen Fraktion bestätigte Entwurf der Landesregierung für den Nachtragshaushalt 2015/16 sieht nun nochmals eine weitere Million Euro zusätzlich zu den bisher eingeplanten Mitteln vor, so dass für 2015/2016 insgesamt 3,1 Millionen Euro zur Verfügung stehen. „Damit können wir endgültig sicherstellen, dass alle Anträge im Land und damit auch bei uns im Kreis Ludwigsburg bewilligt werden“, freut sich Rösler. 

 

Hintergrund:
Die grün-rote Landesregierung unterstützt den fachgerechten Baumschnitt im neuen Fördermodul Baumschnitt mit zweimal 15 Euro für zwei Schnitte pro Baum in fünf Jahren. Antragsberechtigt waren Gruppen von mindestens drei Privatpersonen, aber auch Aufpreisinitiativen, Landschaftserhaltungsverbände und Gemeinden. Anträge konnten als Sammelanträge beim zuständigen Regierungspräsidium eingereicht werden. Baden-Württemberg besitzt mit 9,3 Millionen Hochstamm-Obstbäumen auf rund 116.000 Hektar Streuobstwiesen die europaweit größten Streuobstbestände. In Streuobstwiesen leben nach Angaben des NABU-Bundesfachausschuss Streuobst allein in Deutschland mehr als 5000 Tier- und Pflanzenarten sowie mehr als 3.000 Obstsorten. Damit gelten sie als „Hot spots“ der Biologischen Vielfalt in Mittel- und Westeuropa. Weitere Infos zu Streuobst und Obstsorten:   www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/pb/MLR.Streuobst,Lde/Startseite;     www.Streuobst.de  

 

Zur Person:
Dr. Markus Rösler ist seit 2011 bei der Landtagsfraktion der Grünen als MdL zuständig für das Thema Streuobst. Bereits seit 1992 ist er ehrenamtlich Sprecher des NABU-Bundesfachausschuss Streuobst und Schriftleiter des NABU-Streuobstrundbriefes.  In den 1980er Jahren erhielt er mehrere Umweltpreise für sein Engagement für die Erhaltung der Streuobstwiesen in Gerlingen samt landes- und bundesweit erscheinenden wissenschaftlichen Publikationen, darunter 1984 den Umweltpreis des Kreises Ludwigsburg und 1987 den mit 10.000 DM dotierten Bruno H.-Schubert-Preis. Rösler stammt aus einer Obst- und Weinbauernfamilie in Gerlingen und stellt jährlich zahlreiche eigene Streuobstprodukte her. Am 27.11.2015 wird er in Korntal mit Regierungspräsident Johannes Schmalzl, am 9.3.2016 in Vaihingen-Aurich mit Boris Palmer je einen Pflanz- und Pflegekurs von Streuobstbäumen anbieten.